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MÄRZ 19

Konjunkturforum 2019

"Investition.Zukunft.Kärnten"
Standort Kärnten als Erfolgsbasis

Was muss Kärnten als „Zukunftsland“ bieten? Das 26. Konjunkturforum im Casineum Velden war auch ein Laufsteg der Ideenfindung – und ein Statement für den Wirtschaftsstandort Kärnten.

Raiffeisen-Chefanalyst Peter Brezinschek prognostiziert für 2019 Schwankungen und weiterhin ein niedriges Zinsumfeld.  Natürlich omnipräsent nach wie vor politische Themen wie der Brexit oder der Handelskonflikt zwischen den USA und China. In England geht es für Betriebe um die Frage, ob sie im Land bleiben können. Für Kärnten gibt es ein erfreuliches Zeugnis, zumal die Ausgaben für Forschung und Entwicklung hier zu Lande im Spitzenfeld liegen und als wichtige Grundlage für künftige Einkommen gesehen werden kann.

Antworten auf die Frage „Wo steht Kärnten in dieser Welt? und Visionen, wie sich Kärnten zum Top-Standort entwickeln kann gab es dann von der Infineon-Vorstandsvorsitzenden Sabine Herlitschka.

„Wir müssen in Europa auf unsere Kompetenzen achten. Und die Träger dafür seien Forschung und Produktion. China gibt heute mehr Geld für den Import von Chips als für den Import von Öl aus!“

Mit der neuen, automatisierten Fabrik setzt Infineon ein klares Zeichen in Zeiten der Konjunkturabschwächung: Der Standortausbau in Villach bringt nicht nur 400 neue, hochqualifizierte Arbeitsplätze und 1,6 Milliarden Euro an Investitionen bis zum Jahr 2025. Es ist auch die größte Investition dieser Art in Europa.

Herlitschka wünscht sich von Kärnten den Mut für neue Visionen und auch den Mut, diese aktiv anzugehen. Eine zentrale Vision von Herlitschka ist, Kärnten in den kommenden zehn Jahren zum Vorzeige-Bildungsland mit 30.000 Studierenden im Hightech-Bereich zu machen.

 

Die Präsentation zum downloaden:

application/pdf Konjunkturforum Maerz 2019.pdf (622,5 kB)